Klinik

29.09.2025

Nach spannenden 10 Jahren: Christiane Herda verabschiedet sich aus der Mitarbeitervertretung

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Nach einer Dekade engagierter Tätigkeit hat Christiane Herda im Rahmen der jüngsten Mitarbeiterversammlung ihren Abschied aus der Mitarbeitervertretung (MAV) unseres Hauses bekanntgegeben. Rückblickend spricht sie von einer spannenden, aber ebenso herausfordernden Zeit, die ihr persönliches und berufliches Leben nachhaltig beeinflusst hat.

Auf die Frage, welche Eigenschaften für die Arbeit in der MAV unverzichtbar seien, betont Herda die Fähigkeit zum Zuhören, zu konstruktiven Gesprächen und zur sorgfältigen Auseinandersetzung mit rechtlichen Fragestellungen. „Man muss die Probleme hinter den Problemen erkennen und diese mit Diplomatie im Dialog mit der Geschäftsleitung zur Sprache bringen“, beschreibt sie. Ein offenes Ohr, Geduld und die Bereitschaft, Anliegen ernst zu nehmen, seien dabei zentrale Voraussetzungen.

Ihr Weg in die MAV führte sie über den damaligen Vorsitzenden Thomas Hack, der sie ermutigte, sich zur Wahl zu stellen. „Der eigentliche Antrieb war für mich das Bedürfnis, meine Arbeitswelt aktiv mitzugestalten, statt mich nur über Missstände zu beklagen“, erinnert sich Herda. Ihre Kindheit in der DDR habe ihr nachhaltig vor Augen geführt, wie wertvoll Entscheidungsfreiheit sei – und wie wichtig es ist, diese im eigenen Arbeitsumfeld zu leben und zu verteidigen.

Inhaltlich war die Arbeit von zahlreichen Sitzungen, Gesprächen und Verhandlungen geprägt. So wurden Dienstvereinbarungen ausgearbeitet, Arbeitszeitänderungen überwacht und Personaleinstellungen sowie Eingruppierungen überprüft. Besonders dankbar sei sie gewesen, wenn Mitarbeitende im Gespräch spürten, dass ihre Anliegen ernst genommen und Lösungen gefunden wurden. „Stolz wäre das falsche Wort – vielmehr bin ich dankbar, wenn wir als MAV das Arbeitsumfeld einzelner Kolleginnen und Kollegen verbessern konnten.“

Mit sichtlicher Rührung nahm Christiane Herda Abschied von ihrem Team: „Die Arbeit wird mir fehlen, aber noch mehr die Kolleginnen und Kollegen, die für mich zu einer Art Arbeitsfamilie geworden sind.“ Ihr Dank gilt allen Mitarbeitenden des Hauses, die mit ihrem Engagement und ihrer Menschlichkeit täglich das Fundament des Klinikbetriebs bilden – von der Verwaltung über die Pflege bis hin zur Küche und den Reinigungskräften.

Für die Zukunft wünscht sie der MAV weiterhin tatkräftige Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die mit Kompetenz, Empathie und Überzeugungskraft bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. „MAV-Arbeit ist wichtig – sie schafft innere Zufriedenheit, weil man die Chance hat, Dinge zum Besseren zu verändern.“

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